Die verschiedenen Gerätetypen im Überblick
Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie klären, welche Funktion Sie primär benötigen. Die Geräte lassen sich grob in drei Kategorien unterteilen:
- Reine Laubbläser: Diese Geräte sind darauf spezialisiert, Laub effizient von Wegen, Rasenflächen oder Beeten zu fegen. Sie sind oft leichter und handlicher, bieten aber keine Möglichkeit, das Laub direkt aufzusaugen.
- Laubsauger: Diese Geräte ziehen das Laub in einen Auffangbehälter. Das spart das nachträgliche Zusammenrechen, erfordert aber oft eine Häckselfunktion, um das Volumen zu reduzieren.
- 3-in-1 Kombigeräte: Diese vielseitigen Modelle bieten meist die Funktionen Blasen, Saugen und Häckseln in einem Gerät. Sie sind die Allrounder für Besitzer von größeren Grundstücken.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
1. Antrieb: Akku, Benzin oder Kabel?
Der Antrieb bestimmt die Einsatzbereitschaft. Akku-Geräte bieten maximale Freiheit und sind meist deutlich leiser. Ein Akku-Modell wie der Husqvarna 122iB (Gewicht: 1.892 kg) ist ideal für kleine Gärten. Benzin-Geräte bieten eine enorme Durchzugskraft für große Mengen, sind jedoch deutlich lauter und wartungsintensiver. Ein Beispiel für hohe Leistung ist der Husqvarna 580BTS mit einer Lautstärke von 112 dB.
2. Leistung: Blasleistung vs. Blasgeschwindigkeit
Für das reine Wegpusten von leichtem Laub ist die Blasgeschwindigkeit (km/h) entscheidend. Wenn Sie jedoch schweres, feuchtes Laub bewegen müssen, ist die Blasleistung (m³/h) das wichtigere Maß. Ein Gerät mit hoher Blasleistung wie der Husqvarna 530iB (999 m³/h) ist hier im Vorteil.
3. Gewicht und Handhabung
Ein schweres Gerät ermüdet die Arme. Wenn Sie das Gerät oft über Kopf führen müssen (z. B. bei Hecken), achten Sie auf ein geringes Eigengewicht. Ein ultraleichtes Modell wie der Makita DUB185 (1.1 kg) ist hier ideal für schnelle Arbeiten zwischendurch.
Naturschutz und Sicherheit im Garten
Beim Einsatz von Laubsaugern mit Häckselfunktion sollten Sie vorsichtig sein: Die rotierenden Messer können Insekten oder kleine Tiere (wie Igel) gefährden. Für ökologisch sensible Bereiche empfiehlt es sich, auf reinen Blasbetrieb oder das manuelle Zusammenrechen mit einem Rechen zu setzen. Achten Sie zudem auf die örtlichen Ruhezeiten, um die Nachbarschaft nicht durch hohe Lautstärken zu stören.
Häufige Fragen
Ist ein Akku-Laubbläser stark genug für feuchtes Laub? Das hängt von der Blasleistung (m³/h) ab. Für sehr schweres, nasses Laub sind Benzin-Geräte aufgrund ihrer höheren Kraft meist besser geeignet, während Akku-Modelle für trockenes Laub und feineres Material ideal sind.
Was ist der Vorteil eines Kombigeräts? Ein Kombigerät (3-in-1) bietet maximale Flexibilität, da Sie zwischen Blasen, Saugen und Häckseln wechseln können, was die Gartenarbeit effizienter macht.
Wie laut ist ein Laubbläser wirklich? Die Lautstärke variiert stark. Während Akku-Geräte oft im Bereich von 70–85 dB liegen, können Benzin-Modelle deutlich über 100 dB erreichen.